Außen Knusprig, innen weich und saftig.
Und eins meiner absoluten Lieblingsbeilagen, die auch sehr gut ohne tierische Produkte auskommt.
Vegane Naan!
Ein indischer Klassiker, der überraschend vielseitig sein kann.
Super easy vorzubereiten und blitzschnell in der Pfanne gebacken.

Zutaten für 7-8 Naan:

Zubereitung:

  1. Mehl, Trockenhefe und Backpulver in einer großen Schüssel mischen.
  2. Sojadrink leicht erwärmen, mit Sojajoghurt, Salz und Zucker mischen.
  3. Die Sojadrinkmischung und das Rapsöl zum Mehl geben.
  4. Den Teig etwa 5 Minuten lang kneten.
  5. Eine Schüssel mit etwas Öl auspinseln und den Teig hineinlegen.
  6. Das Ganze mit einem sauberen Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen.
  7. Den Teig in (8) Portionen Teilen, nochmal kurz durchkneten und ausrollen.
  8. In einer Pfanne mit Öl oder Margarine ausbacken.
    Von jeder Seite etwa 3 Minuten (Aber das hängt von der Größe des Naan ab).
  9. Zum warmhalten bei 120°C Umluft in den Backofen.

 

 

Tipps und Tricks:

„Knoblauch-Butter“
Die Naans schmecken herrlich, wenn sie in einer selbstgemachten, veganen „Knoblauch-Butter“ ausgebacken werden.
Dafür einfach 4 Knoblauchzehen schälen, halbieren und in etwa 100 g veganer Butter oder Magarine langsam, bei niedriger Hitze vorsichtig etwa 5 Minuten andünsten.
Zum Schluss eine gute Prise Salz zugeben.
Nun können die Naans immer in etwas „Knoblauch-Butter“ gebraten werden. 

Fenchel und Cumin 
Zwei kräftige Gewürze, die nicht jeder mag, aber die jeder mal probiert haben sollte.
Je nach Gericht, zu dem ihr eure Naans servieren möchtet, harmonieren gerade diese Gewürze besonders gut.
Dafür einfach Fenchelsamen und Cumin leicht in einer Pfanne anrösten und mit Meersalz mörsern.
Die frisch gemahlenen Gewürze in de Teig einarbeiten und wie gewohnt fortfahren. 

Vollkorn 
Natürlich sollten wir, wenn wir Brot essen eher zur Vollkornvariante greifen. 
Und beim Naan ist das gar nicht schwer.
Das Weizenmehl 550 kann ganz einfach durch Dinkel-, Emmer- oder Weizenvollkornmehl ersetzt werden.
Aber es kann sein, dass ihr dann etwas mehr Flüssigkeit braucht.
Doch das merkt ihr beim kneten des Teigs, fehlende Flüssigkeit einfach mit einem nicht allzu kalten Sojadrink ausgleichen. 

Natürlich können fertige Naan auch am nächsten Tag noch „tierisch“ lecker sein.
Und wenn ihr sie in einer Pfanne nochmal aufwärmt schmecken sie fast wie frisch gebacken.
Dafür müsst ihr kein extra Öl in die Pfanne geben, da die Naan ja schon genügend Öl aufgenommen haben.
Selbstverständlich können sie auch eingefroren werden, aber erst wenn sie vollständig abgekühlt sind.

Wir essen unsere Naan am liebsten mit Gemüseschmortöpfen, Curry oder sogar gefüllt allem leckeren was der Wochenmarkt so hergibt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachkochen und einen guten Appetit

eure Nessa